· 

Kunst am Schlossberg

Warum du die Ausstellung „Kunst am Schlossberg“ unbedingt noch besuchen musst

 

Kunst am Schlossberg

 

Seit 2015 findet auf dem Schlossberg nahe Melchnau alle 3-4 Jahre eine Kunstaustellung im Freien statt. Da die öffentlich zugängliche Ausstellung rund um die Burgruine Grünenberg im Eröffnungsjahr 2015 ein voller Erfolg war, wurde sie 2018, 2022 und in diesem Jahr 2026 mit jeweils anderen Künstlern und Kunstwerken wiederholt. 

 

Warum sich der Besuch der Kunstaustellung „Kunst am Schlossberg“ auf alle Fälle lohnt? Zuerst einmal ist die Anreise von Sursee oder Schötz aus bequem mit dem Fahrrad in rund einer Stunde erreichbar. Dann bietet der Rundweg genug Platz und auch die Möglichkeit, mit Rollator oder Kinderwagen daran teilzunehmen.

Am eindrücklichsten aber sind die Kunstwerke verschiedener Kunstschaffender, die ideal in die Umgebung und die Natur am Schlossberg eingebettet sind. Da kann man staunen, bewundern, rätseln und zuweilen auch schmunzeln. Als topografischen Höhepunkt erreicht man die Ruine der Burg Grünenberg, wo auch Kinder die alten Mauern und den tiefen Brunnen bestaunen können.

 

Natürlich, über Kunst lässt sich bekanntlich streiten… und der eine oder andere wird wohl bei irgendeinem Objekt denken: „Das könnte ich auch…“. Doch auf die Idee muss man zuerst kommen und die Inspiration zu einem Kunstwerk ist nicht jedem gegeben.

53 Kunstobjekte von 42 Künstlern gilt es zu entdecken, am besten besorgt man sich vor dem Start einen Faltprospekt mit dem Beschrieb des Rundwegs. Jedes einzelne Objekt ist vor Ort beschriftet und wird näher erläutert. Da sind die verschiedensten Exemplare aus Stein, Metall, Holz, Stoff, Plastik und weiteren Materialien anzutreffen. Der Container auf der Burg wurde gar mit einem Helikopter extra eingeflogen.

Um die ganze Ausstellung zu würdigen, kann man am Start bei der Kirche Melchnau einen Button erstehen und einen beliebigen Betrag dafür einwerfen. Ein kleiner Obulus aus Respekt vor der Arbeit der Kunstschaffenden und der Organisatoren.

 

Ein kleiner Tipp noch: Wer am Wochenende vom 1./2. August oder 15./16. August 2026 nachmittags die Ausstellung besucht, kann sich am Schluss im „Sorglosbeizli“ verköstigen. Es liegt wunderschön idyllisch an einem Teich gelegen und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch beim Aufstieg zum Schlossberg gibt es bereits die Möglichkeit sich zu verpflegen im „Festi-Bistro“ des Jodlerklubs per Selbstbedienung.

 

Am besten gefallen haben uns in der Burgruine Grünenberg die auf antik getrimmten „alten“ Schilder, die von Menel Rachdi und seiner Frau Regula mit frechen Sprüchen versehen wurden. Es lohnt sich auf alle Fälle, die Schilder in Ruhe zu begutachten und die Anweisungen sowie die passenden Nebenbemerkungen zu lesen. Schmunzeln ist garantiert!

 

Ohne anzuhalten bräuchte man für den Rundweg rund eine Stunde, je nach Ausdauer benötigt man rund zwei Stunden. Zwei Stunden Kultur in der Natur, die sich lohnen. Noch geöffnet bis am Samstag, 23. August 2026. Auch an heissen Tagen zu empfehlen, da ein grosser Teil der Kunstwerke im Wald versteckt ist.

Übrigens: Gelbe Fussabdrücke weisen einem jeweils den Weg. Verirren ist also unmöglich.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0