Was Niksen bedeutet und warum du es unbedingt mit gutem Gewissen in deinen Alltag einbauen solltest.
Niksen – mehr als nur ein neuer Trend
Niksen – das holländische Wort für „Nichtstun“ – ist weit mehr als nur ein neuer Trend.
„Nichtstun, so einfach, kann doch jeder“, denkst du vielleicht. Doch Hand aufs Herz, wann hast du letztmals einfach bewusst nichts getan? Nur 5 oder 10 Minuten still dagesessen und wirklich rein gar nichts getan?
Und mit Nichtstun ist so ziemlich alles gemeint: Nicht fernsehen, nicht scrollen, nichts lesen, nichts essen oder trinken, nicht planen oder grübeln, aber auch nicht meditieren oder schlafen. Also einfach hinsetzen oder hinlegen und mit offenen Augen bewusst Pause machen. Eigentlich ganz simpel, doch wann gönnen wir uns wirklich diese bewussten Auszeiten während des hektischen Alltages?
Dabei hätte Niksen so viele positive Auswirkungen. Der Stress wird reduziert, das Nervensystem reguliert sich, du wirst gelassener und entspannter, kannst besser schlafen und nicht zuletzt kommen dir beim Nichtstun oft die besten Ideen, du wirst kreativer und lösungsorientierter.
Niksen kann man überall, also zuhause auf dem Sofa, am Fenster, in der Hängematte, in der Natur oder in einem Café. Niksen verfolgt kein Ziel, du darfst einfach nur sein und den Blick oder die Gedanken schweifen lassen. Gedanken werden zwangsläufig kommen, du kannst sie aber auch wieder gehen lassen, ohne ins Grübeln oder Problemewälzen zu kommen. Wenn auch der Geist entspannen kann, spürt man die Intuition besser und es fallen einem oft die besten Ideen ein.
Niksen ist übrigens keine Meditation, keine Achtsamkeits- oder Entspannungsübung. Wie jedes Training sollte man aber auch „Niksen“ regelmässig praktizieren. 5 Minuten Niksen ist gut, 10-15 Minuten wären ideal und sollten problemlos in den Alltag einzubauen sein. Idealerweise nimmst du dir jeden Tag bewusst 5-15 Minuten Zeit, um wirklich abzuschalten und einfach im Hier und Jetzt zu sein.
Niksen hat übrigens nichts mit Faulenzen zu tun. Denn nach einer Niksen-Auszeit bist du nachher umso energievoller und kreativer. Mit gutem Gewissen Tagträumen – tönt doch super! Probier es einmal aus, es lohnt sich!

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