Warum die Akelei auch Elfenblume genannt wird und welchen grossen Vorteil die Akelei hat:
Akelei
Im Mai und Juni verschönert sie wieder mit ihren zauberhaften pastellfarbigen Blüten unseren Garten – die Akelei. Es gibt sie in Weiss, Rosa, Dunkelrot, Violett, Lila sowie Blautönen und diese Farben können sich auch untereinander kreuzen. Ihre Blüten sind glockenförmig mit speziell zulaufenden Blütenspitzen, den sogenannten Spornen.
Das Hahnenfussgewächs kann sowohl 15 cm klein bleiben als auch eine beachtliche Höhe von 100 cm erreichen.
Die Stauden sind treue Gäste in unserem Garten und säen sich von selber wieder aus. Sie lieben eher halbschattige Standorte, zum Beispiel unter einem Baum oder Sträuchern. Die Schnecken verschmähen die Akelei zumeist, was einer der grössten Vorteile dieser Frühlingsblume ist. Zum Einstellen in eine Vase ist die Akelei nicht sehr geeignet, da sie „in Gefangenschaft“ schon bald ihr Blütenblätter verliert. Also erfreuen wir uns der filigranen Blume lieber in unserem Garten.
Die Akelei wird im Volksmund auch oft „Elfenblume“ genannt. Der Name stammt daher, dass die Anwesenheit der Blume in einem Garten oft als Zeichen gedeutet wurde, dass auch Elfen im Garten verweilen. Möglicherweise erhielt sie ihren Namen aber auch von der Form der Blütenköpfe, die den Elfen, „Elfenschuhen“ oder „Elfenhandschuhen“ gleichen sollen.
Im Christentum galt die Akelei als Symbol der Demut und Bescheidenheit. Wegen der magischen Zahl von sieben Blütenblättern wurde sie auch mit dem Heiligen Geist und seinen sieben Gaben in Verbindung gebracht.
Diese äusserst mystische Blume ist übrigens giftig und sollte nicht verzehrt werden. Bei Hildegard von Bingen galt die Akelei allerdings als Heilpflanze gegen diverse Beschwerden. Wie immer macht wahrscheinlich das Quantum das Gift…
In unserem Garten ziert die Akelei auch den Strassenrand und sorgt so für einen viel hübscheren Anblick als die toten Steingärten.
Mir als Fotografin liefert die Blume immer wieder herrliche Fotomotive, sei es als Nahaufnahme oder in der Gesamtheit der pastellfarbenen Farbkombinationen. Wenn nicht schon die Sonnenblume meine Lieblingsblume wäre, würde ich glatt die Akelei dazu erküren. Einen Platz auf dem Podest hat sie aber auf sicher!

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Marianne (Mittwoch, 13 Mai 2026 14:55)
D'Akelei wär au bim papi ofem potest .
Zom glöck hend dschnäge die net gärn! Liebe gruess.
Edith Tanner (Freitag, 15 Mai 2026 16:05)
Liebi Marianne
Das stimmt genau!
D Akelei isch eifach e wonderbari Blueme.
Ganz liebi Grüess zrogg
Edith